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Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und du wirst das Unmögliche schaffen!

(Franz von Assisi)

Astrologisch betrachtet ist der Sommer, mit dem Eintritt der Sonne in das Zeichen Jungfrau beendet. Waren die letzten Wochen von Spiel, Spaß, Kreativität und Lebensfreude geprägt sind wir jetzt wieder in einem deutlich ruhigerem Fahrwasser angelangt und die Pflichten des Alltags fordern viel Aufmerksamkeit. Während sich im Sommer, über vieles großzügig und optimistisch hinwegsehen lies, ist jetzt nüchterne Kleinarbeit angesagt.

Altmodische Tugenden wie Fleiß, Pflichterfüllung, Sparsamkeit, Bescheidenheit und Selbstdisziplin sind jetzt gefragt. Das mag sich für spontane Naturen manchmal anfühlen als gäbe es bereits zum Frühstück einen Löffel Sand, ist aber durchaus eine heilsame Diät, wo übers Ziel hinausgeschossen wurde. Jeden Tag Torte, macht das Leben sicher nicht besser!

Der Teufel steckt im Detail 

Falls problematische Themen ignoriert wurden kommen diese nun unweigerlich an die Oberfläche. Egal welchen Lebensbereich das betrifft – es lohnt sich schnell mit den Aufräumarbeiten anzufangen!

Jetzt offenbart sich, falls wichtige Details übersehen wurden,  Planungen eventuell zu optimistisch ausgelegt waren oder wo unerledigte Altlasten den eigenen Weg behindern! Auch ungeliebten Tatsachen gilt es jetzt klar ins Auge zu sehen! Glücklichweise ist der jetzige Zeitraum besten dafür geeignet, Fehler der Vergangenheit zu korrigieren!!

Durchhalten wird belohnt! 

Schon seit dem zeitigen Frühjahr begleitet uns eine Konstellation die einerseits Aufbruch, Umdenken und mutigen Neubeginn fordert,  wobei gleichzeitig immer wieder, teils tief versteckte, Themen der Vergangenheit aufgeworfen werden  um diese voll und ganz zu integrieren oder sich in frieden von ihnen zu verabschieden. Wer jetzt nach besten Kräften mitmacht, bereit ist die Anspannung auszuhalten und Veränderungen willkommen heißt, schafft eine fundierte Basis für langanhaltendes, künftiges Wachstum. Gleichsam einem Baum der stabile Wurzeln benötigt um hoch in den Himmel wachsen zu können.

Tiefgründiges verwurzeln im eigenen Sein, ermöglicht das Schaffen neuer Freiheiten und Möglichkeiten in einer noch nie da gewesenen Form!

Durchhalten wird belohnt, denn zur Zeit fühlt sich vieles eckig und sperrig an. Vorübergehend geraten die Dinge jetzt gerne in stocken um dann wieder mit plötzlicher Vehemenz auszubrechen. Geduld und Pragmatismus sind gefragt.

 Die meisten Menschen überschätzen was sie in einem Jahr schaffen können und unterschätzen was sie in zehn Jahren erreichen können

(Jim Rohn)

Diese kantige Zeitqualität ist eine Aufforderung des Lebens, sich darauf zu besinnen welche Ziele wahrhaftig sind, zur eigenen Persönlichkeit passen und wofür es sich lohnt einzustehen. Macht jemand jetzt unerfreuliche Entdeckungen oder muss harte Einschnitte hinnehmen, so darf ich mit auf den Weg geben, das dies freundliche Schubser des Lebens sind, nicht länger weg zu sehen und schwelende Altlasten endlich in Ordnung zu bringen.

Wem es jetzt gelingt sich auf die Angelegenheiten zu konzentrieren, die ihm wirklich wichtig erscheinen, wer die Zeit bis Weihnachten ernsthaft nutzt um auszusortieren und sich bereit macht, der hat gute Chance auf lange Sicht, seine Visionen zu erfüllen, nachdem das ‚Großreinemachen’ abgeschlossen wurde. 

Während sich Anfang September noch manche vor den Ereignissen erschrecken und am liebsten verstecken wollten oder beleidigt vor sich hinschmollten, wird es gegen Ende September zunehmend feuriger, aktiver und tatkräftiger.

Dinge werden direkter angegangen, gleichzeitig wird  die Stimmung weniger kleinlich, neue kreative Lösungen tauchen auf und der allgemeine Ton wird wieder freundlicher. Diplomatisches Geschick und gegenseitige Wertschätzung erleichtern jetzt vieles. Es wird zwar weiterhin ernsthaft gearbeitet , jedoch weniger verbissen.

Außerdem darf in der letzten Septemberwoche und Mitte Oktober mit Überraschungen, unerwarteten Nachrichten und Wendungen gerechnet werden. Die volle Tragweite dieser Entwicklungen dürfte sich erst zum Jahresende hin entfalten. Man könnte es sich vorstellen, wie jene erfreulichen Hinweisschilder beim Bergwandern die unverhofft auftauchen und verkünden: „ Noch 1 Stunde bis zu Berghütte“.

Heikel wird es eigentlich nur dort,  wo angesichts dieser Entlastung gleich die wieder die ‚Friede – Freude – Eierkuchenbrille’ aufgesetzt wird  und erneut Partystimmung ausbricht. Wer sich jetzt zu früh, angesichts dieser Entlastung, entspannt zurücklehnt verschenkt wertvolles Potential!

Nägel mit Köpfen  

In der letzten September Woche und der ersten Oktober Woche wird es kommunikativ! Verstärkt ergeben sich Möglichkeit zu klärenden Gesprächen und objektiver Bestandsaufnahme. Dabei kann es zwischendurch auch mal hoch hergehen, laut oder theatralisch werden, doch sollte das niemand zu ernst nehmen, denn es ist nie böse gemeint und die erhitzen Gemüter beruhigen sich auch schnell wieder! Was  zählt sind die bleibenden, praktischen und umsetzbaren Ergebnisse, die dadurch zustande kommen.

Man sollte diese Zeit für Diskussionen aller Art gut nutzen um Nägel mit Köpfen zu machen, denn auch in der zweiten Oktoberwoche, wird noch immer viel verhandelt und gesprochen, dann aber bedeutend weniger präzise! Die Stimmung wird verträumter und unlogischer. Man sollte jetzt sehr achtsam sein, mit sich selbst und anderen. Andernfalls kann dies zu einem seltsamen Zickzackkurz führen, oder zu gemeinen Seitenhieben, die niemandem förderlich sind. Wer weiterhin klar auf seine Ziele und Wünsche achtet und bewusst an deren Umsetzung arbeitet, hat keinen Grund in nörgelnde Kritiksucht oder nutzlose Schuldzuweisungen zu verfallen. 

Mitte Oktober stellen sich dann erste sichtbare Auswirkungen des vorangegangenen Kurses ein. Wer fleißig gearbeitet, klug und vernünftig mit seinen Ressourcen gewirtschaftet hat, wer seine Projekte überarbeitet und notwendige Veränderungen vorgenommen hat, der darf sich jetzt über erste Ergebnisse freuen! Habe ich, meine wahren tiefen Wünsche gründlich erforscht, habe ich mich gut aufgestellt und bin für mich eingetreten?

Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin!

Um sich selbst in der  bestmöglichen Art und Weise zu leben ist es manchmal notwendig unbequem und eigen – sinnig zu sein. Wer sich zu stark angepasst hat, wird jetzt vom Leben dazu klare Hinweise erhalten. Der Themenreigen dazu ist vielfältig. Stark angesprochen sind:  Das gesellschaftliche Rollenbild der Frau, Macht und Ohnmacht oder Kontrollversuche versus Selbstkontrolle.

Trotzdem, Menschen mit einer kraftvollen integeren Persönlichkeit bestärkt  und unterstützt diese Zeit in ihrem Tun. Die Gratwanderung dieser Tage besteht darin, der eigenen Persönlichkeit gerecht zu werden ohne andere dafür zu miss – brauchen. 

Waren die letzten Wochen oft recht nüchtern und von Arbeit und Pflichterfüllung geprägt, so wird es ab Mitte Oktober wieder leidenschaftlicher und emotionaler. Niemand sollte jetzt schwermütig werden weil er unerfüllten Träume gegenübersteht. Diese Zeit lässt sich bestens für eine intensive Innenschau nutzen. Wünsche und Sehnsüchte die sich zu Wort melden sind wichtige Vorboten für zukünftige Entwicklungen, die jetzt langsam heranreifen.

Die letzten Oktobertage verabschieden sich dann schwungvoll und leidenschaftlich. Wer kreativ oder sportlich ist kann diese Tage wunderbar nutzen um sich auszutoben. Beziehungen können sehr lebhaft werden und viel Energie fordern oder generieren. Wer aufrichtige Auseinandersetzungen nicht scheut, kann erstaunlich kreative und nachhaltige Möglichkeiten entdecken.

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