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Kürzlich ging ich gedankenversunken mit meinem Hund spazieren. Für gewöhnlich ist mein kleiner vierbeiniger Hausgenosse ein fröhlicher, freundlicher Begleiter, der alle Passanten schwanzwedelnd begrüßt. Diesmal rannte er unvermittelt,  wie verrückt auf einen Jogger zu und sprang wild kläffend  und knurrend um den Mann herum.

Er reagierten auf kein Rufen mehr und war auch kaum zu beruhigen als ich endlich aufgeholt hatte. Ich war natürlich peinlich berührt und entschuldigte mich für die Ungezogenheit meines Hundes. Während ich noch rätselte welchen  verrückten Anfall der Hund hat, blieb der Mann erstaunlich gelassen: „ Denken sie sich nichts, Hunde reagieren immer so auf mich – ich bin Briefträger!“

 Jeder erschafft seine Wirklichkeit selbst

Für mich ist diese kleine Episode ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wir unsere Wirklichkeit selbst erschaffen. Jeder von uns läuft mit bestimmten Überzeugungen durch das Leben und die Umwelt kann, nicht anders als darauf zu reagieren.

 Was denken wir denn manchmal über unsere Mitmenschen ohne es laut auszusprechen?

Wie oft ärgern wir uns über das Verhalten unserer Mitmenschen und bedenken dabei nicht das sie uns nur wiederspiegeln was in uns selbst enthalten ist, ob nun bewusst oder unbewusst.  Gerne verwenden wir viel Energie darauf den Partner zu verbessern, den Chef zu kritisieren, über die Nachbarn zu lästern und die Kinder zu optimieren.

Druck ausüben ist anstrengend 

All diese Maßnahmen haben deshalb so geringen Erfolg weil es unmöglich ist die gesamte Umgebung ständig zu kontrollieren. Ständig Druck ausüben zu müssen, ist unglaublich anstrengend. Es wird immer Menschen geben, die anderer Meinung sind, und ihre eigenen Vorstellungen vom Leben haben.

Wie viel einfacher ist es dagegen die eigenen Gedanken zu verändern. Im obigen Beispiel konnte der Hund ja eigentlich nicht wissen das es sich um einen Briefträger handelt, trotzdem hat er prompt reagiert.

Du kannst dein Leben jederzeit verändern

Es ist sehr lohnend, die Perspektive zu wechseln und sich zu fragen, welche Ereignisse durch  die eigenen Überzeugungen angezogen werden. Was du aussendest, empfängst du.   Was du empfindest während du über eine Sache nachdenkst, ziehst du in dein Leben. Wovon du zutiefst überzeugt bist das geschieht dir.

Entspanne dich innerlich, statt deine Mitmenschen für deine Erfahrungen verantwortlich zu machen. Begegnet dir dann das nächste mal ein durchgedrehter Hund oder ein anderer anstrengender  Zeitgenosse, dann magst Du vielleicht kurz  innehalten, ehe du die Situation beurteilst. Vielleicht handelt es sich gerade um die Einladung des Lebens eine hinderliche Erwartungshaltung  zu verabschieden…..

 Wie Überzeugungen entstehen

 

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